Bücher,  Rezension

LOVE TO SHARE by BETH O‘LEARY

Love to Share ist eine herzliche, humorvolle und ehrliche Bettgeschichte. Tiffy und Leon leben zusammen in einer WG die man so eher selten sieht.


Inhalt:

Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln …


Hintergründe:

Tiffy und Justin haben sich getrennt, doch lebt Tiffy immer noch in der gemeinsamen Wohnung. Als Justin ihr über Facebook schreibt sie solle ausziehen sucht Tiffy mit ihrem geringen Verdienst eine neue Bleibe im teuren London. Sehr verlockend ist da das Angebot von Leon, er arbeitet Nachts und bietet einem Untermieter an in seiner Arbeitszeit die Wohnung zu benutzen.

Diese Angebot ist zu schön um wahr zu sein und Tiffys Freunde zweifeln ob diese Arrangement wirklich so gut ist wie es klingt. Leon und Tiffy ziehen zusammen. Da Leons Freundin aber nicht möchte das Leon Kontakt zu anderen Frauen hat unterbindet sie den Kontakt und handhabt den Einzug von Tiffy.

Im Laufe der zukünftigen Wochen und Monate beginnen Leon und Tiffy damit sich zu schreiben, in der Wohnung über Post-it‘s. Es sind kleine Nachrichten, wie zum Beispiel. ‚Ich habe gebacken, bedien dich.‘ Durch diese Zettelchen lernen Leon und Tiffy sich kennen.

Und dann gibt es noch Justin, Tiffys Exfreund.

Fazit:

Dieses Buch ist eines meine Lesehighlights für dieses Jahr. Tiffy ist liebenswert und schrullig während Leon zurückhaltend und wortkarg ist. Das man nicht auf ewig zusammen in einer Wohnung leben kann und sich niemals sieht ist unmöglich, aber für einen gewissen Zeitraum machbar. Mir haben die Zettelchen/Briefchen der beiden sehr gut gefallen. Briefchen haben etwas intimes das man nur mit dieser einen Person teilt und andere wie z.b. Leons Freundin sind dabei außen vor. Ganz besonders hat mir die Beziehung bzw. Verarbeitung von Justin gefallen. Es war sehr realistisch und traurig. Beth O’Leary hat ein ernstes Thema sehr gut in einer herzliche Geschichte eingearbeitet. Das es manchmal Zufälle gibt, die gibt es gar nicht zeigt uns auch der Aspekt rund um Richie dem jüngeren Bruder von Leon. Denn wie gesagt rein zufällig ist eine von Tiffys Freundinnen Rechtsanwältin und kann den Brüdern helfen.

Wobei fragt ihr euch jetzt, denn Richie erwähne ich jetzt das erste mal, um das heraus zu finden schaut euch das Buch einfach genauer an. Ich möchte euch (viele) tolle Lesestunden versprechen.

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